Drei Vorstandsämter konnten nicht besetzt werden

Mehrere Veränderungen ergaben sich jetzt bei den Vorstandswahlen des Schützenvereins Rebgeshain. Recht zügig wurde zunächst der bisherige Vorsitzende Henrik Ziegenhain in seinem Amt bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Reinhold Rahn, da der bisherige Amtsinhaber Hans Ehler nicht mehr kandidierte.

Neu im Amt ist auch Rechner Mark Schellenberger, da Daniel Hansel auf eigenen Wunsch ausschied. Nach der Wiederwahl von Schriftführerin Daniela Gerbig und Schießwart Jürgen Leinberger, sowie der Neubesetzung des Amtes der Referentin Damen durch Eva Waurig für Anja Rausch, stockten dann die Vorstandwahlen: Die beiden Schüler- und Jugendwartinnen Gabriele Hansel und Carolin Rausch sowie der Referent Kleinkaliber Rolf Hahnemann kandidierten nicht mehr.

Nach längerer Aussprache übernimmt derzeit der langjährige Vorsitzende Gerhard Rausch die Funktion als Ansprechpartner Kleinkaliber, gehört aber offiziell nicht dem Vorstand an. Trotz längerer Aussprache und Diskussion blieben dann die Stellen für die wichtige Jugendarbeit unbesetzt. Der Vorstand bemüht sich in den nächsten Wochen hier um eine Neubesetzung.

Wie wichtig und erfolgreich eine gute Nachwuchsarbeit ist hat sich bei den Schützen in den letzten Jahren deutlich gezeigt. Nach einem Mitgliederzuwachs von acht in 2014 und 13 Personen in 2015, erhöhte sich der Mitgliederstand zum Ende des Geschäftsjahres durch sechs Neueintritte und zwei Austritte auf insgesamt 112. Ein Hauptgrund für den Mitgliederzuwachs sei der Einsatz von Lichtpunkt-Gewehren durch den bereits Kinder unter zwölf Jahren am Schießsport teilnehmen könnten.

Als Highlight des Jahres bezeichnete Schießwart Jürgen Leinberger die Stadtmeisterschaften 2017 auf dem heimischen Schießstand. Hier seien sieben Stadtmeistertitel errungen worden. Diese gingen an die Mannschaften der Schützenklasse und der Alters- und Seniorenklasse. Einzeltitel erhielten: Henrik Ziegenhain/Schützenklasse, Carolin Zimmermann/Damenklasse, Reinhold Rahn/Alters- und Seniorenklasse und Henrik Ziegenhain/Pistolenklasse. Carolin Zimmermann wurde auch Stadtmeister aller Klassen. Den „Hanskurt Möller Gedächtnispokals auf Blatt`l“ holte sich Henrik Ziegenhain.

An den Rundenwettkämpfen nahmen zwei Mannschaften teil und belegten die Plätze zwei und drei, in der Grundliga A1 und A2. Ausgezeichnet wurden im Anschluss die Vereinsmeister 2017. Bei den Schützen war dies Jürgen Leinberger, Damen: Carolin Zimmermann, Altersklasse: Reinhold Rahn, Schüler: Leonie Orth, Jugend: Lena Leinberger, Lichtgewehr: Niclas Embach, 3 Luftgewehr passive Mitglieder: Uwe Lang und Pistole: Henrik Ziegenhain.

Mit der Verdienstnadel des Hessischen Sportbundes ehrte anschließend Sportkreisvorsitzender Werner Eifert die langjährigen Vorstandsmitglieder Gabriele Hansel, Anja Raus und Carolin Zimmermann. Eine positive Jahresbilanz hatte zu Beginn der Hauptversammlung Vorsitzender Ziegenhain für den allgemeinen Veranstaltungsbereich gegeben. So habe wieder eine Abordnung am Haxenessen beim Schützenverein Feldkrücken teilgenommen. Mit dem Weihnachtsessen in der „Langen Nacht“ seien die Aktivitäten 2016 abgeschlossen und mit der gemeinsamen Faschingsveranstaltung der Vereine in 2017 begonnen worden. An den Königsfeiern in Meiches, Lanzenhain, und Feldkrücken sowie am Kreisschützenfest in Feldkrücken sei mit Abordnungen teilgenommen worden. Als „wiederum eine gelungene Veranstaltung“ bezeichnete er das 14. Open-Air- Sommerfest des Schützenverein vor dem Dorfgemeinschaftshaus.

Bei der Auflösung der beiden Schützenkreise Alsfeld und Lauterbach und dem Zusammenschluss zum Schützenbezirk 25 Vogelsberg Anfang Juni wurde Vorsitzender Ziegenhain zum stellvertretenden Bezirksschützenmeister gewählt. Für die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins in Rebgeshain, wie zum Beispiel das Sommerfest mit Cocktailparty dankte Bürgermeister Edwin Schneider in seinem Grußwort. Die Veranstaltungen dienten zur Festigung und Förderung der Dorfgemeinschaft. Dank sagte er auch für die gute Vereinsarbeit insbesondere im Jugendbereich: „Jugendliche werden durch die Vereinsarbeit gefördert, lernen Sozialkompetenz, ehrenamtliches Engagement und lernen das Leben im Verein kennen. Dieser Ausgleich zum schulischen Alltag ist besser als Fernseher und PC.“

Ortsvorsteher Gerhard Rausch unterstrich dies und merkte an, dass besonders die Jugendlichen mit Eifer bei der Sache wären.