Früh übt sich: Mit fünf Jahren schon aktiv

Till Kleinert war mit 5 Jahren der jüngster Teilnehmer beim Lichtschießen. Der dritte Wettkampf des Nachwuchs-Cup war mit knapp 80 Kindern am Rebgeshainer Schießstand ein voller Erfolg .

Die Schützenjugend des Schützenkreises Alsfeld ist schon routiniert, wenn es um die Durchführung eines Lichtwettkampfes geht. Hand in Hand werden die Irosa-Lichtanlagen von den Trainern und Betreuern am Schießstand aufgebaut, Startlisten mit einzelnen Durchgängen an die teilnehmenden Vereine verteilt, und schon kann es losgehen. Die Veranstaltung des dritten von insgesamt vier geplanten Wettkämpfen im Nachwuchscup-Lichtschießen für die allerjüngsten Schützen fand am Schießstand in Rebgeshain im Schützenkreis Lauterbach statt.

In Bezug auf den Zusammenschluss der Schützenkreise Alsfeld und Lauterbach, welcher unmittelbar bevorsteht, wird in Sachen Lichtschießen bereits eng miteinander gearbeitet. Unter Leitung von Kreisjugendleiterin Daniela Boppert und einigen Helfern aus Hopfgarten, Ober-Breidenbach und Rebgeshain verliefen die einzelnen Durchgänge gewohnt reibungslos. Zwar fielen einige gemeldete Teilnehmer am Wettkampftag aus, doch die angetretenen Lichtkinder hatten allesamt ihren Spaß. Mit 77 jungen Teilnehmern war auch der dritte Wettkampftag ein voller Erfolg. „Die Teilnehmerzahl steigt in der laufenden Saison von Mal zu Mal an“, merkte Jugendbetreuer Steffen Gebauer aus Hopfgarten an. Dies sei ein Zeichen dafür, dass die Kinder immens viel Spaß an der Wettkampfrunde im Lichtschießen hätten. Neben dem eigentlichen wöchentlichen Training im eigenen Verein ist es für die Jüngsten eine tolle Abwechslung, an der Wettkampfrunde teilzunehmen, an anderen Schießstätten zu schießen und vor allem viele neue Kinder mit dem gleichen Hobby kennenzulernen.

Der Schießstand in Rebgeshain war mit Lichtgewehren und Computern ausgestattet worden. Das elektronisch gesteuerte Ziel wertet die Treffer der Kinder sofort aus und zeigt diese über den Computerbildschirm genau an. Viele Kinder aus Rebgeshain folgten der Einladung und gingen in gewohnter Umgebung mit an den Start. Teilnehmen konnten wie immer, alle Kinder unter zwölf Jahren, welche in einem Schützenverein das Lichtschießen ausüben. Doch auch neue interessierte Kinder sind immer wieder bei solchen Veranstaltungen willkommen. Mit 22 Startern stellte der SV Kirtorf wie gewohnt die meisten Teilnehmer. Doch auch die Schützen aus Rebgeshain konnten sich mit 14 Nachwuchssportlern präsentieren. Alle 77 Teilnehmer bewiesen ihre Treffsicherheit in acht unterschiedlichen Klassen. Jeder absolvierte ein 20-Schuss-Programm in der Anschlagsart aufgelegt. Beste Schützin des Tages wurde abermals Leni Stein aus Kirtorf, mit 185 Ringen. Außerdem hoben sich Finn Kebernick und Ronja Ebke (beide SV Kirtorf) mit gleichwertigen 181 Ringen von der Menge ab.

Die älteste Schützin des Wettkampftages war Natalie Rupp aus Schwarz. Sie wurde mit 143 Ringen konkurrenzlos Erste. In der kommenden Saison im Herbst wird die Lichtschützin dann zum Luftgewehr greifen dürfen und die Wettkampfrunde dort mitschießen können.

Der letzte Lichtwettkampf mit großer Siegerehrung der durchschnittsbesten Lichtschützen findet am Sonntag, 23. April, im Schützenhaus in Kirtorf statt. Ein kleines Rahmenprogramm neben dem Schießen ist in Planung.